Scheduling / Ablaufsteuerung

In den meisten Unternehmen wird heute eine normierte Ablaufsteuerung eingesetzt. Es werden Verarbeitungsschritte aus Sicht der Administration zusammengefasst, geplant, durchgeführt und hoffentlich überwacht. Treten Fehler auf, bleiben meist ganze Prozessabläufe stehen und auch aus der Sicht der Administration abhängige Verarbeitungen sind betroffen.

Wie viele Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen warten auf Informationen von Folgeverarbeitungen, die leider noch nicht „durchgelaufen“ sind.  

Hier verfolgen wir einen anderen Ansatz. Es werden aus Sicht der Anwender Prozessabläufe etabliert, die zum Ziel haben Seiteneinflüsse zu vermeiden. In der Regel werden zunächst kleinere Einheiten von Prozessabläufen erstellt. Die Summe der Prozesse steigt. Dies ist gewollt, da eine Parallelisierung auch eine bessere Ausnutzung von Ressourcen ermöglicht.

In einem speziell dafür geschaffenen Datenmodell, werden die Abhängigkeiten , bezogen auf ihre Auswirkung zum Folgejob, dokumentiert. Das Ziel ist es, ein Prozess „teilt“ seinem Nachfolger oder Nachfolgern mit, mit welchem Erfolg er für welche Daten durchgeführt wurde.

Ein Beispiel: Ein Prozess bereitet die Umsatz-Daten für Regionen (West, Nord, Süd und Ost) auf. Die nachfolgenden Verarbeitungen stellen diese Daten den Anwendern zur Verfügung. Die Anwender sind nach Regionen organisiert. Dann ist das Ziel, auch wenn die Daten für eine Region unvollständig oder fehlerhaft waren, die verbliebenen Regionen  zu verarbeiten und den Anwendern zur Verfügung zu stellen.

Prozesse müssen ihren Auftrag und ihre Fehler selbst erkennen. Hierzu bieten wir ein Framework, das in nahezu jeden Scheduler integrierbar ist. Die Administration fokussiert sich auf intelligentere Aufgaben als Prozessrestarts. Es bleibt Zeit für Ressourceoptimierung und präventive Wartung.